„Raum der Möglichkeiten“

 

Die bestehende Verbindung zwischen einem großen österreichischen Unternehmen und den BewohnerInnen einer Flüchtlingsunterkunft soll gestärkt werden. Zu diesem Zweck wurde  der „Raum der Möglichkeiten“ im Foyer der Firmenzentrale im Rahmen gemeinschaftlicher Workshops von AsylwerberInnen und dem Planungskollektiv Architektur2000. geschaffen.

Der „Raum der Möglichkeiten“ bietet Platz für eine Vielfalt an Nutzungsmöglichkeiten. Flexible Möblierungselemente fördern zwischenmenschliche Interaktion, schaffen einen Rahmen für Versammlungen und Vorträge oder ermöglichen das konzentrierte Arbeiten in Kleingruppen.

Das gemeinsame Werken und Bauen soll die Identifikation mit diesem Ort stärken und das Bewusstsein für dessen Bedeutung als Ausdruck eines inspirierenden und konstruktiven Miteinanders schärfen. Das Projekt „Raum der Möglichkeiten“ ist vor allem durch das private Engagement seiner Initiatorin sowie sämtlicher Projektbeteiligter ein gelebtes und gelungenes Beispiel einer starken Zivilgesellschaft. Es steht für zwanglose Integration und zeigt, dass das Begegnen auf Augenhöhe von Menschen unterschiedlicher Herkunft und gesellschaftlichem Status möglich und notwendig ist. Diese Zusammenarbeit ist eine Bereicherung für alle Beteiligten.

Cafeteria im Haus Damaris der Caritas

Um die großzügigen Gemeinschaftsräume im Haus Damaris noch besser nutzen zu können, sollen in Zusammenarbeit mit den BewohnerInnen und dem Team der Caritas vor Ort innenarchitektonische Projekte realisiert werden. Um die Aufenthaltsqualität zu verbessern, sind punktuelle räumliche Interventionen geplant. Durch die gemeinsame Umsetzung soll der soziale Zusammenhalt der BewohnerInnen und die Identifikation mit dem Ort gestärkt und vertieft werden. Die Projekte sind so konzipiert, dass sie mittels einfacher DIY Workshops Schritt für Schritt, kostengünstig und in kurzer Zeit mit einander umgesetzt werden können.